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Wie funktioniert der YouTube Algorithmus und was kannst du verbessern?

Redaktion Echte Follower Kaufen · 18 September 2026 · 8 Min. Lesezeit

Person vergleicht Fotos von Basilikum für das Thumbnail eines eigenen YouTube Videos.

Der YouTube Algorithmus stimmt Empfehlungen auf deine Vorlieben und darauf ab, wie Videos abschneiden, wenn sie angeboten werden. Möchtest du dein eigenes Video verbessern? Beginne dann mit dem Titel und dem Anfang deines Videos. Ist klar, was du zeigen wirst, und bekommt die zuschauende Person auch das, was du versprichst?

Im Folgenden erfährst du, welche Signale eine Rolle spielen und wie du dein Video, den Titel und das Thumbnail Schritt für Schritt verbessern kannst.

Welche Signale verwendet der YouTube Algorithmus?

YouTube nennt diese Empfehlungssignale: Wiedergabeverlauf, Suchverlauf, Abonnements, Likes, Dislikes, „Kein Interesse“, „Kanal nicht empfehlen“ und Zufriedenheitsumfragen.

Laut YouTube ist langfristige Zufriedenheit ein Ziel. Frage dich daher nicht nur, wie du jemanden zum Klicken bringst. Prüfe auch, ob dein Video für jemanden sehenswert ist, der über diesen Titel darauf stößt.

Ein fiktives Beispiel: Du erstellst ein Video mit dem Titel „Fahrradschlauch flicken, ohne den ganzen Reifen abzunehmen“. Dieser Titel macht klar, was die zuschauende Person erwarten kann. Zeigst du danach hauptsächlich, wie man ein Fahrrad reinigt? Dann erhält die zuschauende Person nicht die versprochene Erklärung.

Wenige Aufrufe sagen dir nicht, welches Signal den Ausschlag gegeben hat. Prüfe daher, was du selbst beurteilen kannst: Ist das Thema klar, stimmt der Titel und ist die Erklärung gut verständlich?

Wie funktionieren YouTube Empfehlungen auf der Startseite, bei „Als Nächstes“ und in Shorts?

Empfehlungen erscheinen unter anderem auf der Startseite, bei „Als Nächstes“ und in Shorts. Überlege für jeden Bereich, was jemand in diesem Moment tut. Das hilft dir bei deinen Entscheidungen für dein Video. Die folgenden Tipps sind keine festen Regeln, nach denen YouTube Videos einordnet.

Bereich Was macht die zuschauende Person? Was kannst du verbessern?
Startseite Jemand sieht sich das Angebot an, ohne immer eine konkrete Frage zu haben. Titel und Thumbnail sollten gemeinsam klar machen, worum es in deinem Video geht, auch für jemanden, der dich nicht kennt.
Als Nächstes Jemand sieht bereits ein Video und möchte vielleicht mit einem passenden Thema weitermachen. Beantworte eine logische Anschlussfrage. Sorge dafür, dass dein Video auch ohne das vorherige verständlich ist.
Shorts Jemand stößt beim Scrollen auf dein kurzes Video. Zeige sofort, worum es im Video geht. Verzichte auf eine lange Begrüßung.

Beispiel: Basilikum pflegen

Angenommen, du erstellst ein Video über die Pflege von Basilikum. Für jemanden, der dich nicht kennt, ist „Warum dein Basilikum welk herunterhängt“ verständlicher als „Mein Update vom Sonntag“.

Eine Anschlussfrage könnte lauten: „Wie viel Wasser braucht Basilikum?“ Dazu kannst du ein separates Video mit einer vollständigen Erklärung erstellen. Dadurch sind die Themen logisch miteinander verbunden. Das bedeutet nicht, dass YouTube beide Videos nebeneinander empfehlen wird.

In einem Short kannst du sofort die welke Pflanze zeigen. Zeige danach eine Überprüfung, zum Beispiel indem du fühlst, ob die Erde trocken ist. Die zuschauende Person muss dann nicht zuerst auf eine allgemeine Einleitung warten.

Wie machst du dein Video für die YouTube Suche verständlich?

Wer sucht, hat bereits Wörter eingegeben. Beginne daher mit der Frage, die dein Video beantwortet. Schreibe sie so auf, wie du sie einer befreundeten Person stellen würdest.

Ein fiktives Beispiel: Du zeigst, wie man eine lose Schranktür gerade ausrichtet. Der Titel „Schranktür gerade einstellen“ sagt mehr aus als „Das musst du unbedingt ausprobieren“. Nenne eine Marke oder ein Modell nur, wenn es für das Verständnis der Erklärung notwendig ist.

  • Titel: Nenne das Problem, das du löst, oder das Ergebnis, das du zeigst.
  • Beschreibung: Erkläre kurz, was du zeigst und was die zuschauende Person benötigt.
  • Video: Beantworte die Frage, deren Behandlung du im Titel versprichst.

So machst du das Thema verständlich. Das ist keine feste Formel, um in den Suchergebnissen weit oben zu erscheinen. Viele Suchbegriffe lösen keine unklare Erklärung.

Welche Missverständnisse gibt es über den YouTube Algorithmus?

„Mit den richtigen Tags kommen die Aufrufe von selbst“

Tags sind Wörter, die das Thema deines Videos beschreiben. Erwarte nicht, dass sie die Arbeit für dich erledigen. Sorge zuerst für einen klaren Titel und die passende Erklärung. Verwende bei Tags Wörter, die zu deinem Video passen, und keine beliebten Wörter zu einem anderen Thema.

„Alle müssen zur gleichen Zeit hochladen“

Halte nicht für jeden Kanal eine einzige feste Uhrzeit als Regel ein. Wähle einen Zeitpunkt, der zu deiner Planung passt. Bei vergleichbaren Videos kannst du auch einen anderen Zeitpunkt ausprobieren.

Erhält ein Video danach mehr Aufrufe? Dann weißt du noch nicht, ob das an der Uhrzeit liegt. Auch das Thema oder der Titel können anders gewesen sein.

„Du musst jeden Tag hochladen“

Wähle einen Rhythmus, den du einhalten kannst, ohne deine Erklärung zu hastig zu machen. Erstelle zum Beispiel ein vollständiges Video zu einer Frage, statt mehrere übereilte Videos mit jeweils nur einer halben Antwort. Das ist eine Entscheidung für deine eigene Planung und keine Vorgabe des Algorithmus.

„Ein Video muss immer eine bestimmte Länge haben“

Nutze die Zeit, die du brauchst, um dein Thema zu erklären. Schneide Wartezeiten, Wiederholungen und Umwege heraus, aber lass notwendige Schritte stehen. Einen Knoten zu erklären dauert meistens weniger Zeit, als eine vollständige Reparatur zu zeigen.

„Mehr Abonnenten bedeuten automatisch mehr Empfehlungen“

Die Zahl der Abonnenten sagt nicht aus, wie viel Aufmerksamkeit dein neues Video erhält. Dieser Unterschied gilt auch beim YouTube Abonnenten kaufen. Gekaufte Zahlen beweisen nicht, dass Menschen tatsächlich engagiert sind. Sie garantieren auch nicht, dass dein Video durch reguläre Empfehlungen mehr zuschauende Personen erreicht. Das verlinkte Angebot ist derzeit nicht als lokal verfügbares oder bestellbares Angebot verifiziert.

Wie verbesserst du dein YouTube Video für die zuschauende Person?

Wähle ein bestehendes Video oder eine neue Idee. Gehe anschließend diese Schritte durch:

  1. Schreibe in einem Satz auf, was dein Video verspricht. Zum Beispiel: „Nach diesem Video kannst du prüfen, warum dein Basilikum welk herunterhängt.“
  2. Vergleiche Titel und Thumbnail mit diesem Versprechen. Ein Thumbnail ist das Vorschaubild deines Videos. Machen Titel und Bild gemeinsam klar, was du zeigen wirst?
  3. Sieh dir den Anfang an, als würdest du das Video nicht kennen. Ist sofort klar, worum es in der Erklärung geht? Entferne einen langen Einstieg, wenn er nichts beiträgt.
  4. Suche den Punkt, an dem die Erklärung schwierig wird. Vielleicht ist eine Handlung schlecht zu erkennen oder du verwendest ein schwieriges Wort ohne Erklärung. Behebe dieses konkrete Problem.
  5. Wähle eine Änderung. Schreibe auf, was du änderst und warum. So kannst du später besser beurteilen, ob die Anpassung geholfen hat.

Möchtest du über dieses eine Video hinausgehen? Lies dann die Erklärung dazu, mehr Aufrufe auf YouTube zu bekommen.

Du kannst dein Video auch mit jemandem teilen, der eine Frage hat, die du darin beantwortest. Möchtest du dafür Facebook verwenden? Sieh dir an, wie du ein YouTube Video auf Facebook teilst. Notiere eine solche Teilaktion, wenn du gleichzeitig Ergebnisse vergleichst. Dann hast du auch verändert, wie Menschen zu deinem Video gelangen können.

Wie testest du Titel und Thumbnails auf YouTube?

Verändere jeweils nur eine Komponente. Wenn du Titel und Thumbnail anpasst, weißt du im Nachhinein nicht, welche Änderung möglicherweise geholfen hat. Wähle zwei faire Möglichkeiten, denselben Inhalt zu zeigen. Ein Test verlangt kein größeres Versprechen, als dein Video einhalten kann.

  1. Lege fest, was du herausfinden möchtest. Zum Beispiel: „Wird mein Video verständlicher, wenn ich das Problem im Titel nenne?“
  2. Halte den Ausgangspunkt fest. Notiere den alten Titel, das Thumbnail, das Datum und die Ergebnisse, die du einsehen kannst.
  3. Verändere eine Komponente. Ersetze zum Beispiel „Mein Basilikum pflegen“ durch „Warum hängt mein Basilikum welk herunter?“. Lass das Bild unverändert.
  4. Lege vorher fest, welche Zeiträume du vergleichst. Nimm zum Beispiel zwei gleich lange Zeiträume. Das macht den Vergleich übersichtlicher, aber die Bedingungen können weiterhin unterschiedlich sein.
  5. Sieh dir die Klicks und die Vorgänge danach an. Achte auch auf das Sehen nach dem Klick. Mehr Klicks allein sagen nicht aus, ob das Video die Erwartungen erfüllt.

Rechenbeispiel: die Klickrate

Die Klickrate zeigt, welcher Anteil der gezählten Impressionen zu einem Klick geführt hat. Verwende nur Klicks und Impressionen aus derselben Messung. Du kannst dafür nicht einfach alle Aufrufe deines Videos verwenden.

Fiktive Messung Impressionen Zugehörige Klicks Klickrate
Vor der Änderung 1.000 40 4%
Nach der Änderung 1.000 50 5%

Für die erste Messung rechnest du: 40 geteilt durch 1.000, mal 100 = 4%. Für die zweite Messung ergibt sich: 50 geteilt durch 1.000, mal 100 = 5%. Der Unterschied zwischen 4% und 5% beträgt 1 Prozentpunkt.

Achte darauf, was du zählst: Klicks sind Handlungen. Impressionen sind Momente, in denen etwas angezeigt wurde. Diese Zahlen sagen daher nicht aus, wie viele verschiedene Personen dein Video gesehen oder darauf geklickt haben.

Der zweite Titel scheint in diesem fiktiven Beispiel besser zu funktionieren. Trotzdem weißt du nicht sicher, ob der Titel den Unterschied verursacht hat. In der Zwischenzeit kann sich dein Publikum verändert haben oder das Interesse am Thema. Bei wenigen Impressionen können außerdem einige Klicks einen großen Unterschied machen.

Bewahre deine Notizen auf und probiere später dieselbe Art von Anpassung bei einem vergleichbaren Video. Richte deine nächste Änderung an einem Problem aus, das du benennen kannst, und nicht nur an einem plötzlichen Anstieg oder Rückgang.

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