Instagram für dein Unternehmen zu nutzen, beginnt mit einem klaren Profil und Beiträgen, die zeigen, was du anbietest. Wähle ein professionelles Konto, mache die Kontaktaufnahme einfach und plane Zeit ein, um Fragen zu beantworten. Prüfe anschließend, welche Beiträge Reaktionen und Anfragen hervorbringen. Deine Followerzahl allein sagt darüber wenig aus.
Im Folgenden erfährst du, wie du dein Konto vorbereitest, dein Profil ausfüllst und eine realistische Planung erstellst. Danach sehen wir uns die Zahlen an: Was sagen sie dir und was nicht?
Ein professionelles Instagramkonto für dein Unternehmen erstellen
Überlege zuerst, wofür du Instagram nutzen möchtest. Möchtest du Fragen zu Terminen erhalten? Oder zeigen, was du herstellst, damit Menschen dein Atelier besuchen möchten? Wähle für deinen ersten Monat ein Hauptziel. Das hilft dir dabei zu entscheiden, was du veröffentlichst.
Formuliere dein Ziel so konkret wie möglich. Zum Beispiel: „Ich möchte zeigen, welche Reparaturen ich durchführe, und dazu Fragen erhalten.“ Damit kannst du leichter Beiträge entwickeln als mit einem Ziel wie „auf Instagram wachsen“.
Ein bestehendes Konto oder ein separates Konto?
Du kannst dein aktuelles Konto verwenden, wenn die dort veröffentlichten Beiträge zu deinem Unternehmen passen. Möchtest du deine persönlichen Fotos getrennt halten? Dann wähle ein eigenes Konto für dein Unternehmen.
Bereite dein Konto in dieser Reihenfolge vor:
- Wähle einen einprägsamen Kontonamen, möglichst deinen Unternehmensnamen oder etwas, das ihm nahekommt.
- Verwende eine E Mail Adresse, auf die du selbst dauerhaft Zugriff hast.
- Suche in den Kontoeinstellungen nach der Möglichkeit, ein professionelles Konto zu verwenden.
- Sieh dir die angebotenen Kontoarten an. Wähle die geschäftliche Variante, wenn sie zu deinem Ziel passt.
- Lies die Erläuterungen zu deiner Auswahl, bevor du die Änderung bestätigst.
Die Namen und die Reihenfolge der Menüs können abweichen. Dies ist daher kein fester Weg durch die Schaltflächen. Die Erläuterung von Shopify zu einem Instagram Geschäftskonto behandelt professionelle Konten und Insights. Dabei handelt es sich um die Statistiken zu deinem Konto.
Für offizielle geschäftliche Informationen kannst du Instagram Business aufrufen. Dort kann dir ein Anmeldebildschirm angezeigt werden.
Dein geschäftliches Instagramprofil klar ausfüllen
Dein Profil sollte drei Fragen beantworten: Was bietest du an, für wen ist es gedacht und wie kann die Person weitermachen? Deine Besucher müssen dann nicht zahlreiche Beiträge durchsuchen, um deinen Standort oder die Bestellmöglichkeit zu finden.
Wähle einen einprägsamen Namen und ein Profilbild
Verwende ein Profilbild, das auch in kleiner Darstellung klar erkennbar bleibt. Arbeitest du unter deinem eigenen Namen, kann ein ruhiges Porträt passen. Für ein Geschäft kann ein einfaches Logo praktischer sein. Ein Foto einer kompletten Fassade mit kleinen Buchstaben ist oft schwer lesbar.
Setze deinen Unternehmensnamen in deinen Profilnamen. Füge gegebenenfalls deine Dienstleistung oder deinen Ort hinzu. Ein fiktives Beispiel ist „Atelier Mond | Keramik Gent“. So wird sofort deutlich, was das Unternehmen herstellt und wo es sich befindet.
Erkläre in deiner Bio, was du anbietest
Deine Bio ist die kurze Beschreibung in deinem Profil. Nutze diesen Platz für Informationen, die Besuchern weiterhelfen. Begriffe wie „Qualität“ und „Leidenschaft“ allein sagen noch nicht, was jemand bei dir bekommen kann.
Dies ist eine fiktive Bio für einen Fahrradmechaniker:
Fahrradreparaturen in Amersfoort
Vom platten Reifen bis zur Wartung
Sende deine Frage mit einem Foto deines Fahrrads
Öffnungszeiten über den Link ansehen
Arbeitest du lokal? Nenne deinen Ort oder dein Einzugsgebiet. Verkaufst du aus der Ferne, sind Informationen zum Versand innerhalb der Niederlande oder nach Belgien vielleicht hilfreicher. Nenne nur, was du tatsächlich anbietest.
Mach den nächsten Schritt deutlich
Wähle einen Profil Link, der zu deinem Ziel passt. Möchtest du Terminanfragen erhalten? Dann verlinke eine Seite, auf der jemand einen Termin anfragen kann. Möchtest du, dass Menschen dein Geschäft besuchen? Sorge dafür, dass Adresse und Öffnungszeiten leicht zu finden sind.
Öffne die Seite selbst auf deinem Smartphone. Stimmen die Informationen? Kannst du ohne Suche weitermachen? Prüfe zum Beispiel, ob keine veraltete Preisliste vorhanden ist und ob klar beschrieben wird, wie man Kontakt aufnimmt.
Verwende für öffentliche Kontaktinformationen möglichst deine geschäftlichen Daten. Arbeitest du von zu Hause aus, überlege, welche Adressinformationen du öffentlich machen möchtest.
Beiträge für dein Unternehmen auf Instagram planen
Beginne mit Fragen, die deine Kunden bereits stellen. Denke an die von dir angebotenen Größen, daran, was in einem Preis enthalten ist, oder daran, wie ein Termin abläuft. Mache aus jeder Frage einen Beitrag. So gibst du gezielte Informationen, statt dein gesamtes Angebot auf einmal zu erklären.
Wechsle zwischen Angebot, Arbeitsweise und Antworten
Mit diesen drei Beitragsarten zeigst du nicht nur, was du verkaufst, sondern auch, wie du arbeitest. Das hilft Besuchern einzuschätzen, ob dein Angebot zu ihnen passt.
| Beitragsart | Was zeigst du? | Fiktives Beispiel |
|---|---|---|
| Dein Angebot | Was jemand kaufen oder anfragen kann | Ein Blumenhändler zeigt drei Sträuße mit Größe und Preis. |
| Deine Arbeitsweise | Wie du etwas herstellst oder ausführst | Ein Schneider zeigt, wie eine Hose gekürzt wird. |
| Eine Antwort | Erklärung zu einer häufig gestellten Frage | Eine Yogalehrerin erklärt, was man zur ersten Stunde mitbringt. |
Wähle ein Foto oder Video, das deine Erklärung zeigt
Ein Foto eignet sich, wenn ein Bild genügend Informationen vermittelt. Denke an einen Kuchen, dessen verfügbare Geschmacksrichtungen im Text genannt werden. Möchtest du mehrere Schritte zeigen? Dann kann ein Beitrag mit mehreren Bildern sinnvoll sein.
Verwende ein kurzes Video, wenn Bewegung wichtig ist, etwa beim Öffnen eines ausziehbaren Tisches. Ein Reel ist ein solches kurzes Video. Stories kannst du für ein kurzes Update verwenden, zum Beispiel für einen Einblick in deinen Arbeitstag.
Entscheide dich nicht für ein Video, weil du glaubst, dass es erforderlich ist. Beginne mit einem Format, das du klar und regelmäßig erstellen kannst. Für die Erklärung eines Materials kann ein scharfes Nahaufnahmefoto hilfreicher sein als eine hektische Montage.
Nimm deine Fotos oder Videos bei ruhigem Licht auf. Entferne ablenkende Gegenstände aus dem Bild und achte darauf, dass dein Motiv gut sichtbar ist.
Füge Informationen im Text unter deinem Beitrag hinzu
Der Text unter deinem Beitrag heißt Caption. Erkläre dort, was man auf dem Foto nicht automatisch erkennt. Denke an Maße, den Preis, die Verwendung oder die Möglichkeit, etwas anzufragen.
Ein fiktiver Text zu einer handgefertigten Tasse: „Diese Tasse hat einen breiten Henkel und ist spülmaschinenfest. Auf dem zweiten Foto siehst du die Größe neben einer Hand. Möchtest du wissen, welche Farben erhältlich sind? Sende deine Frage per Nachricht.“
Stelle eine Frage, wenn du mit der Antwort etwas anfangen kannst. „Was ist deine Lieblingsfarbe?“ passt zu einer Farbauswahl, muss aber nicht unter jedem Beitrag stehen. Möchtest du Hilfe beim Schreiben? Lies dann wann eine App für Instagram Captions bei deinen Texten und Reaktionen hilft.
Erstelle eine realistische Wochenplanung
Du kannst zum Beispiel mit zwei Beiträgen pro Woche beginnen. Das ist ein Startvorschlag, keine Instagram Regel. Wähle einen Rhythmus, den du auch in arbeitsreichen Zeiten einhalten kannst.
- Erster Beitrag: Beantworte eine Frage, die du in dieser Woche erhalten hast.
- Zweiter Beitrag: Zeige ein Produkt, ein Ergebnis oder einen Teil deiner Arbeit.
- Zwischendurch: Veröffentliche ein kurzes Update, wenn du etwas Nützliches mitzuteilen hast.
Erstelle in einem ruhigen Moment mehrere Fotos. Bewahre bei jedem Foto eine Notiz mit dem Thema und den noch fehlenden Informationen auf. Dann musst du an einem arbeitsreichen Tag nicht alles neu überlegen.
Bitte um Erlaubnis, bevor du erkennbare Kunden zeigst. Verwende auch für Musik nur Material, für das du eine passende Erlaubnis hast. Stellst du dasselbe Video auf TikTok? Dann prüfe gesondert, welche Musik du auf TikTok verwenden darfst. Die Erlaubnis für eine Nutzung gilt nicht automatisch für die andere.
Fragen über dein geschäftliches Instagramkonto beantworten
Plane auch Zeit ein, um Reaktionen und private Nachrichten zu prüfen. Lege dafür einen festen Zeitpunkt fest, zum Beispiel am Ende deines Arbeitstags. So wird das Beantworten von Fragen neben der Erstellung von Beiträgen Teil deiner Planung.
Beantworte zuerst die eigentliche Frage. Möchte jemand wissen, was eine Reparatur kostet? Erkläre dann, welche Informationen du benötigst, um einen Preis zu nennen. Nur „Schreib mir eine Nachricht“ macht noch nicht klar, was die Person senden soll.
Eine fiktive Antwort lautet: „Das hängt vom Schaden ab. Sende mir per privater Nachricht ein Foto des beschädigten Teils. Dann kann ich angeben, ob ich den Preis schätzen kann oder ob ich es zuerst ansehen muss.“
Bitte in öffentlichen Reaktionen nicht um Telefonnummern, Adressen oder Bestelldaten. Besprich diese Daten über einen geeigneten privaten Kontaktweg. Mache außerdem deutlich, wer anschließend etwas tut: Schickst du einen Vorschlag oder muss der Kunde noch Informationen liefern?
Wird dir dieselbe Frage häufig gestellt? Erstelle daraus einen weiteren Beitrag. Füge die Antwort gegebenenfalls auch deiner Website hinzu, damit Besucher sie dort finden können.
Reichweite und Reaktionen auf deinem geschäftlichen Instagramkonto messen
Prüfe deine Ergebnisse zu einem festen Zeitpunkt, zum Beispiel wöchentlich. Verwende die Statistiken, die für dein Konto und deine Beiträge verfügbar sind. Halte außerdem selbst fest, wie viele brauchbare Fragen und Anfragen du erhältst. Diese erscheinen in deinen Statistiken nicht immer als eigene Zahl.
Was bedeuten die Zahlen?
- Reichweite: die Anzahl der eindeutigen Konten, die deinen Beitrag gesehen haben, sofern die Statistik so beschrieben wird.
- Aufrufe: wie oft ein Beitrag angesehen oder angezeigt wurde, entsprechend der Erläuterung zur Zahl. Ein Konto kann mehrfach gezählt werden.
- Reaktionen und andere Aktionen: was Menschen mit deinem Beitrag tun. Mehrere Aktionen können vom selben Konto stammen.
- Anfragen: konkrete Fragen beispielsweise zum Bestellen oder zu einem Termin. Halte sie gesondert fest.
Eindeutige Konten sind nicht dasselbe wie eindeutige Personen. Eine Person kann mehrere Konten haben. Lies daher die Beschreibung zu einer Zahl, bevor du daraus eine Schlussfolgerung ziehst.
Likes und Reaktionen vergleichen: ein Rechenbeispiel
Angenommen, ein Beitrag erreicht in einem fiktiven Beispiel 800 Konten. Er erhält 32 Likes und 8 Reaktionen. Zusammen sind das 40 Aktionen. Du kannst die Anzahl dieser Aktionen mit der Reichweite vergleichen:
32 + 8 = 40 Aktionen.
40 ÷ 800 × 100 = 5 Prozent.
Das bedeutet nicht, dass 5 Prozent der erreichten Personen reagiert haben. Ein Konto kann einen Like vergeben und mehrere Reaktionen hinterlassen. Außerdem zählst du in diesem Beispiel nur Likes und Reaktionen, nicht alle möglichen Aktionen.
Verwende für einen weiteren Beitrag dieselbe Berechnung. Prüfe die Zahlen auch nach einem vergleichbaren Zeitraum, zum Beispiel immer sieben Tage nach der Veröffentlichung. So vergleichst du dieselben Aktionsarten über denselben Zeitraum.
Prüfe, welche Beiträge Fragen und Anfragen hervorbringen
Mehr Follower bedeuten nicht automatisch mehr Interesse an deinem Angebot. Ziehst du Instagram Follower kaufen in Betracht, verstehe das nicht als Beweis für echtes Interesse. Das Angebot ist derzeit für Deutschland nicht als bestellbar bestätigt und garantiert weder organische Reichweite noch echte Interaktion oder Kunden.
Organische Reichweite ist Reichweite ohne Werbung. Prüfe außerdem, welche Beiträge zu passenden Fragen führen. Ein Foto mit wenigen Likes kann dennoch eine nützliche Anfrage hervorbringen. Viele Aufrufe eines Videos sagen für sich genommen wenig über das Interesse an deiner Dienstleistung aus.
Verändere anschließend jeweils nur eine Sache, zum Beispiel das Thema oder die Erklärung zu deinem Foto. Probiere den neuen Ansatz bei mehreren vergleichbaren Beiträgen aus, bevor du entscheidest, ob du ihn beibehalten möchtest.
Veröffentlichst du auch auf TikTok? Halte diese Zahlen getrennt fest. Lies dafür, wie du TikTok Analytics verwendest, um deine Videos zu verbessern.
Schließe den Monat mit drei Notizen ab: Welches Thema hat Fragen hervorgebracht, welche Erklärung hat gefehlt und was möchtest du erneut erstellen? Nutze diese Antworten für deine nächste Planung.



